Grundlagen

Grundlagen des eSports

Was ist eSports?

eSports wird als „der unmittelbare Wettkampf zwischen menschlichen Spieler/innen unter Nutzung von geeigneten Video- und Computerspielen an verschiedenen Geräten und auf digitalen Plattformen unter festgelegten Regeln“ bezeichnet.(Quelle: E-Sport Bund Deutschland e.V.) Der Begriff eSports (oder E-Sport) kommt aus dem Englischen und setzt sich aus „e“ für electronic (engl. für elektronisch) und dem klassischen Begriff „Sport“ zusammen.

Die "Sportarten" des eSports

Ähnlich wie im traditionellen Sport, gibt es auch im eSports verschiedene „Sportarten“, die Genres genannt werden. Zu den beliebtesten Genres zählen Echtzeit-Strategiespiele, Ego-Shooter und Sportsimulationen, die man auf den Spieleplattformen Xbox, PlayStation oder PC spielt.

In Echtzeit-Strategiespielen erbaut und erobert man Stützpunkte oder strategische Ziele. Beliebte Vertreter sind StarCraft II oder League of Legendes (LOL). In Ego-Shootern steuert man eine Figur in der Ich Perspektive, die sich mit diversen Waffen gegen Feinde behaupten muss. Hauptvertreter sind Call of Duty oder Counterstrike. Sportsimulationen bilden den realen Sport, wie zum Beispiel Basketball und Fußball ab. FIFA ist hierzulande die beliebteste Fußballsimulation, in der sich einzelne Spieler oder ganze Mannschaften steuern lassen.

Kanäle, Turniere und Preisgelder

Der sportliche Wettkampf wird nicht auf Sportplätzen, sondern virtuell über das Internet, vernetzt mit tausenden Gleichgesinnten, ausgetragen. Fans können ihren Lieblings-eSportlern auf digitalen Kanälen wie Twitch oder YouTube zuschauen. Es gibt sogar einen eigenen eSports-Sender im Free-TV (ProSieben Maxx). Die meisten Spielerinnen und Spieler spielen lediglich in ihrer Freizeit. Im professionellen eSports sind hingegen nur wenige vertreten und mit hochdatierten Werbeverträgen ausgestattet. Global und bundesweit finden immer mehr Turniere in Stadien und Arenen, wie zum Beispiel die Virtual Bundesliga mit einem diesjährigen Preisgeld von 45.000 €, statt.