Fissurenversiegelung der kariesfreien Prämolaren

Fissurenversiegelung
Schutzschild gegen Karies

Im Kindes- und Jugendlichenalter kann es häufig vorkommen, dass kleine feine Risse und Vertiefungen (Fissuren)  in der Zahnoberfläche entstehen. Um Karies zu vermeiden, werden diese Risse bei einer Fissuren- oder Zahnversiegelung mit Kunstsoff geschlossen. Diese Versiegelung ist eine prophylaktische Maßnahme, die für Kinder unter 18 Jahren von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

In welchem Alter sollte eine Fissurenversiegelung durchgeführt werden?

Da im Laufe des Lebens das Kariesrisiko ab- und das Parodontitisrisiko zunimmt, sollte man in der Regel Fissurenversiegelungen zwischen dem 6. und dem 17. Lebensjahr durchgeführt. In den ersten Monaten nach der Versiegelung kann es vorkommen, dass sich ein Teil des verwendeten Kunststoffes herauslöst. Es ist daher ratsam, eine Kontrolluntersuchung durchführen zu lassen, um die beschädigte Versiegelung zu erneuern. Normalerweise hält der Kunststoff dann etwa für 10 bis 15 Jahre.

Insbesondere für Menschen, die aufgrund einer geistigen oder körperlichen Einschränkung nicht eigenständig zu einer regelmäßigen und gründlichen Mundhygiene fähig sind und bei Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko, ist eine prophylaktische Zahnversiegelung ratsam.

Wie teuer ist eine Fissurenversiegelung?

Die Fissurenversiegelung ist für Kinder von 6 bis 17 Jahren eine gesetzliche Kassenleistung, die allerdings nur für die Backzähne (Molaren) in Anspruch genommen werden kann.

Versicherte bei der BERGISCHEN erhalten zusätzlich eine einmalige Versiegelung der Prämolaren (Zahn 4 und 5). Dieses Extra gibt´s für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres einmal als Zuschuss bis insgesamt 40 €.

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