15. Juni 2016

Gebührenfreie Infos zur Niere

Neuer Service des Verbandes Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. und des Bundesverbandes Niere e. V.:

Das Nieren-Telefon bietet telefonische Informationen zu medizinischen und sozialen Fragen rund um die Nieren. Erreichbar ist es mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 2484848.

 

Hintergrund:

Für den Verlauf einer Nierenkrankheit ist es wichtig, Probleme frühzeitig zu erkennen und die Erkrankungen abzuklären. Eventuell ist es dann möglich, die Entwicklung eines chronischen Nierenversagens noch zu stoppen, und damit eine eventuell lebenslange Nierenersatzbehandlung zu verhindern. Zumindest kann die Betreuung durch einen qualifizierten Facharzt den Verlauf eines Funktionsverlustes der Nieren häufig verzögern.

Das Erkennen von Problemen der Nieren ist nicht immer einfach, weil in der Regel deutliche Beschwerden als Alarmzeichen fehlen. Die Nieren verhalten sich häufig selbst dann noch "stumm", wenn die Schäden schon weit fortgeschritten sind:

Besonders stark gefährdet sind Hypertoniker oder Diabetiker. Bluthochdruck und Zuckerkrankheit sind in Deutschland mittlerweile weit verbreitet. Bei schlechter Blutdruckkontrolle, mangelhafter Blutzduckereinstellung oder hohem Cholesterinspiegel ist das Risiko einer Nierenschädigung stark erhöht.

Bei einer lebenslangen Nierenersatzbehandlung (Hämodialyse, Peritonealdialyse, Nierentransplantation) stellen sich viele Fragen - auch dazu bietet das Nieren-Telefon Rat.

Das Nieren-Telefon:

Die Telefonauskunft "rund um die Niere" ist Teil der gemeinsamen Informations- und Präventionsoffensive der niedergelassenen Spezialisten für Nieren- und Hochdruckkrankheiten des Selbsthilfenetzwerkes der chronisch nierenkranken Patienten. Ziel ist es, zum einen über Nierenerkrankungen aufzuklären, andererseits die bestmögliche Lebensqualität für chronisch kranke Patienten zu erhalten. Dabei sollen gleichzeitig mögliche Folgeerkrankungen vermieden werden.

Fragen zu Themen wie bespielsweise Reha-Bewilligungen, Schwerbehindertenausweis, Fahrtkosten oder Zuzahlungen aber auch Unterstützungs- und Entlastungsleistungen im Berufsleben, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Hartz IV und Pflegeversicherung widmet sich die Diplom-Sozialpädagogin Nicole Scherhag.


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