11. Dezember 2019

Wissenschaft trifft Praxis

  • Forscher der Ruhr-Universität Bochum bei der BERGISCHEN Krankenkasse
  • Digitalisierung der Krankenkasse auf gutem Weg
  • Auch in Zeiten der Digitalisierung bleibt die gesetzliche Krankenkasse  menschlich

 

Das ist ein Gewinn für beide Seiten. Eine renommierte Forschungsgruppe zur Digitalisierung in der Arbeitswelt unter der Leitung von Professor Martin Kröll,Dr. Tobias Kämpf und Marcel Schmittchen nahm das Digitalisierungsgeschehen in der BERGISCHEN Krankenkasse unter die Lupe. Die Forschungsgruppe vom Institut für Arbeitswissenschaft (IAW) der Ruhr-Universität Bochum war beindruckt wie weit und wie erfolgreich die gesetzliche Krankenkasse aus Solingen auf dem Weg der Digitalisierung vorangeschritten ist. Zudem wurde deutlich, dass die BERGISCHE trotz dieser Fortschritte menschlich ausgerichtet bleibt. Im Mittelpunkt der Aktivitäten der Forschungsgruppe stand der Arbeitstitel „Digitale Transformation im Personalbereich“.

 

„Wir befinden uns in einem Veränderungsprozess. Nicht nur unseren Kunden möchten wir digitale Services anbieten. Auch unseren Mitarbeitern wollen wir besten Service durch eine zukunftsweisende Personalabteilung bieten. Deshalb sind wir dankbar, dass das Forschungsteam des IAW realistische und umsetzbare Vorschläge für uns erarbeitet hat“, sagte Sabine Stamm, Vorständin der BERGISCHEN Krankenkasse nach der Abschlusspräsentation.

 

„Es wurde deutlich, dass die BERGISCHE schon sehr erfolgreich den Digitalisierungsprozess eingeleitet und umgesetzt hat. Gleichzeitig wurde aber auch aufgezeigt, dass die Mitarbeiter und Führungskräfte neue Digitalisierungsprojekte nur akzeptieren, wenn sie von deren Nützlichkeit überzeugt sind, sagte Professor Kröll.

 

Die Forschungsgruppe besteht aus vierzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den berufsbegleitenden wissenschaftlichen Weiterbildungsstudiengang „Master of Arts of Organisational Management“ am IAW studieren. Unter der Leitung von Professor Kröll und Dr. Kämpf wurden die Abläufe rund um die Personalabteilung intensiv analysiert. Dabei wurden insgesamt über 20 Interviews mit Mitarbeitern und Führungskräften geführt. Die BERGISCHE erhielt am Ende konkrete Empfehlungen auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die Studierenden neben ihren wissenschaftlichen Kompetenzen auch noch Wissen aus ihren unterschiedlichen Unternehmen, in denen sie tätig sind, eingebracht haben. Diese Vielzahl an Blickwinkeln war extrem erkenntnisreich und praxisnah.

 

Am Ende der Forschungsaktivitäten hat die BERGISCHE einen Meilensteinplan und eine Darstellung so genannter agiler Werkzeuge zur Umsetzung erhalten. Sie beinhalten zum Beispiel ein digitales Bewerbungsmanagement sowie IT-Lösungen für digitale Personalakten. Mitarbeiter können damit ihre Dienstreiseanträge und Reisekostenabrechnungen schnell und eigenständig erledigen. Die BERGISCHE wird diese Ergebnisse in ihre Digitalisierungsstrategie einbauen.

 

Über das Institut für Arbeitswissenschaften (IAW) an der Ruhr-Universität Bochum

www.iaw.ruhr-uni-bochum.de

Kontakt:

Prof. Dr. Martin Kröll, martin.kroell@ruhr-uni-bochum.de

Dr. Tobias Kämpf: tobias.kaempf-u38@ruhr-uni-bochum.de

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